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	<title>Australien im Geländewagen</title>
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	<description>4WD Abenteuer Australien</description>
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		<title>Ausrüstung eines Geländewagen für Australien</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 07:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die erste Frage geklärt ist: Welchen Geländewagen sollte man in Australien kaufen, kommt auch schon die zweite Frage: Was braucht ein passender Geländewagen? Kann ich einfach den erstbesten Toyota Landcruiser bzw. Nissan Patrol kaufen, der mir über den Weg läuft? Nein! Vorsicht! Die Geländewagen in einem typischen Backpacker-Budget belaufen sich auf $5.000 bis $10.000. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die erste Frage geklärt ist: <a href="http://www.oz-australien.de/welchen-gelaendewagen-in-australien-kaufen/">Welchen Geländewagen sollte man in Australien kaufen</a>, kommt auch schon die zweite Frage: Was braucht ein passender Geländewagen? Kann ich einfach den erstbesten Toyota Landcruiser bzw. Nissan Patrol kaufen, der mir über den Weg läuft? Nein! Vorsicht! Die Geländewagen in einem typischen Backpacker-Budget belaufen sich auf $5.000 bis $10.000. Selten auch mal Richtung $15.000 für komplett ausgebaute Toyota Bushcamper. Der Preis sagt erstmal wenig aus. Denn kaum einer der Wagen wird weniger als 300.000km auf der Uhr haben. Evtl. schon eher nahe der 500.000km. Für einen Deutschen erstmal ein Schock! Aber keine Angst. Bei einer guten Wartung halten die Motoren ewig und es fahren Modelle mit 1.000.000km und immer noch dem ersten Motor herum. In Australien fährt man fast nur Langstrecke (mit Betonung auf lang!) und das ist für die großen Motoren kein Problem.<span id="more-22"></span></p>
<p>Gerade wenn ein 20 Jahre alter Wagen erst 200.000km gelaufen sein soll, würde ich vorsichtig schauen. Das sind nur 10.000km pro Jahr und die fährt man selbst in Deutschland, wenn man nur ab und zu zur Eisdiele gurkt. In Australien sind die Distanzen deutlich größer! Andererseits ist die Angabe des Kilometerstandes auch „egal“. Denn es macht keinen Unterschied ob der Wagen 200.000km oder 400.000km gelaufen ist. Beide Motoren können platt sein! Auch können beide Autos durchgerostet sein. Beide können große Schäden haben, die den Wagen nicht bis in die nächste Werkstatt kommen lassen… Folglich darf man sich nicht vom Alter und von den teils hohen Kilometern abschrecken lassen. Was zählt ist der Zustand von dem Wagen! Wurde er gut gewartet? Wurde regelmäßig ein Ölwechsel gemacht? Sind Stoßdämpfer, Bremsen, Motoraufhängung, Riemen und Schläuche, etc. im guten Zustand?</p>
<p>Gerade wenn man „ganz“ Australien sehen will, fährt man schnell über 25.000km. Sind die Stoßdämpfer schon beim Kauf kurz vor der „Verabschiedung“, dann muss so was gleich ersetzt werden! Gerade beim Offroadfahren leiden die Stoßdämpfer. Meine neu eingebauten Stoßdämpfer waren nach 30.000km (beim Verkauf) erneut kurz vor Ende! Obwohl es eine gute Qualität an Stoßdämpfern war! Auf normalen Straßen halten die auch 150.000km, im täglichen Geländeeinsatz hingegen verkürzt sich die Lebensdauer immens. Gleiches gilt auch für alle anderen Verschleißteile! Mit einem Geländewagen ins Outback aufzubrechen, der technisch nicht OK ist, kann lebensgefährlich sein!</p>
<p>Also: <strong>Vor dem Kauf den Wagen in einer 4WD Werkstatt checken lassen</strong>. Alle technisch relevanten Punkte reparieren und austauschen, sollten sie nicht eindeutig noch gut sein!</p>
<p>Doch bevor überhaupt der Wagen mit zu einem Check genommen wird, sollte er ein paar weitere Kriterien erfüllen. Die Zusatzausstattung ist besonders wichtig, wenn man sich abseits von Städten aufhalten möchte. Zwar fahren auch immer wieder Backpacker mit Straßenreifen durch das Outback, doch Reifenplatzer sind vorprogrammiert. Das kann schlimm enden, wenn das Fahrzeug dadurch ins schleudern kommt. Des Weiteren ist mit Straßenreifen spätestens Schluss, wenn es matschig wird. Sie setzen sich umgehend zu und man fährt wie mit abgefahrenen Sommerreifen auf Schnee… Der beste Geländewagen bringt nichts, wenn die falschen (Straßen-) Reifen montiert sind. Sie sind der einzige Kontakt zum Boden!</p>
<p><strong>Richtige Reifen für den Geländeeinsatz sind</strong>:</p>
<p>AT (All Terrain) Reifen</p>
<p>MT (Mud Terrain) Reifen</p>
<p>AT Reifen bilden dabei den Kompromiss zwischen Straße und Offroad und reichen für Touren aus! Sie sind besser auf Nässe, sind leiser, halten länger und sind deutlich günstiger. MT Reifen hingegen sind extrem: laut, teuer, schlecht bei Nässe aus Asphalt, aber dafür auch extrem gut im Gelände! Wer also vor hat, den Wagen auch mal ans Maximum zu bringen, sollte über den Einsatz von MT Reifen nachdenken. Ab und zu bin ich mit AT Reifen stecken geblieben, wo mich MTs evtl. doch gerettet hätten… Trotzdem sollten ATs für den Großteil der Reisenden reichen! Egal ob AT oder MT Reifen, wie auch in Deutschland gilt: Qualität hat ihren Preis! Finger weg von billigen China Marken. Da spart man am falschen Ende. Gute Offraod-Reifen kommen von BFG, Brigestone, Mickey Thompson, Cooper, Goodyear, Maxxis… Der Rest ist meistens Schrott!</p>
<p>Neben den Reifen halte ich eine <a href="http://www.mynrmacommunity.com/motoring/2011/02/18/bullbars-dangerous-or-essential-requirement/">Bullbar</a> für sehr wichtig! Eine Bullbar (Bullenfänger bzw. Rammschutz) schützt den Kühler/Motor bei einem Aufprall vor Schäden. In Australien laufen viele große Tiere herum (Kängurus, Kühe,…), die gerne auch über die Straße laufen. Täglich passieren schlimme Unfälle. Eine Bullbar kann dabei schützen und den Wagen weiter fahrbereit lassen. Auch ist eine Metallstoßstange sehr unempfindlich gegen Stöße, Steine, Bäume,… Wohingegen eine Plastikstoßstange schon längst kaputt wäre. Auf die Bullbar werden bestenfalls auch noch Zusatzscheinwerfer montiert. In Australien (Outback) sollte man generell nie im Dunkeln fahren. Ab und an lässt sich das nicht vermeiden. Umso weiter die Sicht ist, desto sicherer kann man voran kommen.</p>
<p>Ebenfalls für unerlässlich halte ich einen <a href="http://www.exploroz.com/Vehicle/Accessories/Snorkel.aspx">Schnorchel</a>. Hiermit kann der Wagen auch durch tiefere Flüsse fahren, was in Australien ab und zu vorkommen kann. Die Luftansaugung sitzt normalerweise kurz über dem Vorderrad. Kommt Wasser in den Motor, geht diese meist kaputt! Ein Schnorchel sorgt dafür, dass die Luft auf Dachhöhe angesaugt wird. Dorthin kommt kein Wasser. Es sei denn der Fluss ist wirklich tief <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Auch hat er einen weiteren großen Vorteil. Australien ist sehr staubig. Die Reifen schleudern den Staub auf und trotz Luftfilter kommen kleine Staubpartikel in den Motor. Das mag der nicht! Auf Dachhöhe hingegen ist die Luft deutlich sauberer.</p>
<p>Letztendlich gibt es viele Dinge, die das Leben bzw. die Fahrt angenehmer und vor allem sicherer machen: Ein zweiter Ersatzreifen ist unerlässlich. Ein CB-Radio (Funk) reicht zwar nur ein paar Kilometer, kann aber evtl. Hilfe herbei rufen! Außerdem ist ein CB-Radio wichtig, wenn man mit mehreren Autos reist, um Kontakt zu halten. Alle Schläuche, Riemen, Öle,… sollten als Ersatzteile dabei sein. Selbst wenn man sie selber nicht wechseln kann, vielleicht kann es jemand, der zufällig vorbei kommt. Gutes Werkzeug ist ein Muss. Eine interessante <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3-ff2RmKlx0&amp;feature=related">Auflistung zeigt auch dieses Video</a>.</p>
<p>Letzter Punkt ist das Bergematerial. Auch hier geht einiges aus dem Video hervor. Eine elektrische Seilwinde ist toll, aber gefährlich (bei falscher Nutzung) und teuer. Eine Hand-Winch ist eine gute Alternative. Ein Snatch Strap (Bergegurt) ist unerlässlich! Auch hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Wie auch beim Werkzeug sollte auf Qualität geachtet werden. Was bringt es, wenn der Bergegurt bei der Rettung reist? Was hilft ein voller (billiger) Werkzeugkasten, wenn das Werkzeug beim Gebrauch verbiegt?</p>
<p>Klar kostet das alles Geld. Es kann im Fall der Fälle aber sogar lebensrettend sein. Das Outback ist groß! Je nach dem wo man ist, kommen über Tage oder gar Wochen keine Autos vorbei. Dort möchte niemand zugrunde gehen, weil für das Werkzeug $50 gespart wurden…</p>
<p>Meine Auflistung ist bestimmt nicht vollständig. Sie gibt einen groben ersten Eindruck. Fakt ist, man sollte nicht einfach den erstbesten Geländewagen kaufen. Der Wagen sollte über gute Reifen, Schnorchel und Bullbar verfügen. Des Weiteren muss er mechanisch und technisch TOP sein! Bei Dingen, die nicht in Ordnung sind, müssen diese repariert bzw. getauscht werden – bevor man die Tour antritt. Nur dann kann man sich sicher auf eine Reise ins Outback begeben… Viel Spaß!</p>
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		<title>Wassermangel in Australien</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 08:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Klimawandel betroffen sind vor allem die Regionen der Welt, deren Klima schon immer durch Hitze und wenig Regen geprägt war. Wahrscheinlich denken Sie dabei zuerst an Entwicklungsländer. Tendenziell ist das schon richtig, aber von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen sind die dramatischen Folgen des Klimawandels in einer hoch entwickelten Industrienation: Der Süden des australischen Kontinents [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Klimawandel betroffen sind vor allem die Regionen der Welt, deren Klima schon immer durch Hitze und wenig Regen geprägt war. Wahrscheinlich denken Sie dabei zuerst an Entwicklungsländer. Tendenziell ist das schon richtig, aber von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen sind die dramatischen Folgen des Klimawandels in einer hoch entwickelten Industrienation: Der Süden des australischen Kontinents droht buchstäblich zu vertrocknen.<br />
Die Erwärmung des Weltklimas wirkt sich schon lange auf die Alltagsroutine der Süd-Australier aus. Besonders die Menschen im Süd-Osten des Kontinents kontrollieren täglich den Stand ihres Wasserzählers. Ureinwohner, die einst das Wasser direkt aus den Flüssen schöpften, sind auf externe Versorgung angewiesen. Viele Flüsse sind ausgetrocknet oder ihr Wasser ist derart brackig, dass es ungenießbar ist.<span id="more-17"></span></p>
<p>Seit 10 Jahren verschlechtert sich die Lage immer mehr. Die Temperaturen steigen, der Grundwasserspiegel sinkt. Schon zu Tausenden mussten Farmer und Schafzüchter ihre Höfe aufgeben, die Bewässerung der Reis- und Baumwollfelder wird zum unbezahlbaren Luxus. Das Wasser muss über hunderte Kilometer heran gepumpt werden. Doch die beiden großen Flüsse Murray und Darling, die durch eine wichtige landwirtschaftliche Region Australiens fließen, führen immer weniger Wasser. Die Rolle Australiens als Exporteur von Lebensmitteln gerät in Gefahr, weil die gestiegenen Produktionskosten die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt in Frage stellen. Ohnehin können sich die Australier glücklich schätzen, wenn sie nicht künftig durch Missernten gezwungen sind, im großen Stil Grundnahrungsmittel zu importieren. Und nicht nur die Landwirtschaft hängt am teuren Tropf der künstlichen Bewässerung. Die Versorgung einiger Städte mit Trinkwasser ist so schwierig geworden, dass bereits Anlagen zur Meerwasserentsalzung einen Teil des Bedarfs decken müssen.</p>
<p>Bei Perth arbeitet schon seit 5 Jahren ein Werk zur Süßwasserbereitung. Mit sorgenvollem Blick beobachten Industrie und Verbraucher ihre <a title="Wasserzähler" href="http://www.techem.de/Deutsch/Produkte/Erfassung-und-Abrechnung/Erfassung-und-Ablesung/Wasserzaehler/index.phtml  ">Wasserzähler</a>, denn die Entsalzung ist aufwendig und daher teuer. Enorme Energiemengen benötigt das Verfahren der Umkehrosmose und so dreht sich ein Teufelskreis: Wenn Strom aus Kohlekraftwerken die Wasserproduktion antreibt, wird damit gleichzeitig der globalen Erwärmung Vorschub geleistet. Wenn also der Wasserzähler rast, wird gleichzeitig Treibhausgas in die Atmosphäre geblasen. Ehrgeiziges Ziel ist es daher, die Stromfresser aus regenerativen Energiequellen zu speisen. Allerdings hat Australien viel Nachholbedarf im Ausbau der Windenergie, Erdwärmenutzung und Geothermie.</p>
<p>Doch nicht nur der Mensch kommt durch die immer extremer werdende Dürre in Bedrängnis. Eine ganze Reihe von Tier- und Pflanzenarten sind durch die Austrocknung ihrer Lebensräume akut vom Aussterben bedroht. Seen drohen trocken zu fallen, wodurch in geochemischen Prozessen Schwefelsäure entstehen kann. Und das ist für die Umwelt so gefährlich, dass mancherorts sogar die Flutung der Seen mit Meerwasser unausweichlich scheint. Ein geradezu hilfloses Bemühen ist es dann, die Süßwasserlebewesen der Biotope in Sicherheit zu bringen.</p>
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		<title>Autowerkstatt Sydney: Warum sich ein Check lohnt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Kauf eines Autos gibt es immer wieder das gleiche Problem: Eigentlich kennt man sich nicht wirklich mit Autos auf. Soll man jetzt blind dem Verkäufer vertrauen? Lieber nicht. Der ersten Landcruiser, den ich mir in Sydney anschaute, machte einen guten Eindruck. Der Verkäufer war nett und der Wagen gefiel mir. Trotzdem wollte ich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Kauf eines Autos gibt es immer wieder das gleiche Problem: Eigentlich kennt man sich nicht wirklich mit Autos auf. Soll man jetzt blind dem Verkäufer vertrauen? Lieber nicht. Der ersten Landcruiser, den ich mir in Sydney anschaute, machte einen guten Eindruck. Der Verkäufer war nett und der Wagen gefiel mir. Trotzdem wollte ich eine Werkstatt in Sydney aufsuchen, denn Vertrauen ist gut &#8211; Kontrolle ist besser! Auf der Fahrt zur Autowerkstatt merkte ich schon die schwankende Öldruckanzeige und war etwas verwundert. Der Verkäufer versicherte mir jedoch:  Alles bestens. Mit einem Geländewagen sollte man sich nicht unbedingt die nächste beste Werkstatt aussuchen. Zwar sind 4WDs in Australien viel verbreiteter als in Deutschland, aber trotzdem kennt sich nicht jeder damit aus.<span id="more-15"></span></p>
<p>Aus diesem Grund habe ich mir eine Fachwerkstatt im Norden von Sydney ausgesucht:<br />
ARB 4X4 Accessories<br />
3 McLachlan Avenue<br />
Artarmon<br />
(02) 9438 4484</p>
<p>ARB ist einer der größten Hersteller für Geländewagenzubehör und hat demnach auch eigene Werkstätte. Besser gesagt Fachwerkstätte! Nicht billig, aber dafür saubere Arbeit. Genau aus dem Grund wollte ich dort hin. Der Check sollte $180 kosten und dauert ganze 2 Stunden! Nix Null Acht Fünfzehn. Das Protokoll ging über 6 Seiten. Dort wurden nicht nur Licht und Reifentiefe überprüft, sondern auch der Druck der einzelnen Zylinder, Aufhängungespunkte von Motor und Getriebe, Zustand der Geländetechnik,&#8230; Also einfach (fast) alles. Das Ergebnis war dann ziemlich ernüchternd. Es lag ein großes Problem mit dem Motor vor. Wahrscheinlich wäre ich nicht mal bis nach Melbourne mit der Kiste gekommen, bevor ich einen Motorschaden erlitten hätte.</p>
<p>Eigentlich ist ein 4.0 Liter Diesel Motor kaum zu zerstören. Aber auch er gehört gepflegt. Ölwechsel alle 5.000km , Service und Wartung aller Teile und regelmäßige Sichtkontrolle auf Verschleiß. Leider haben die Vorbesitzer (Backpacker) auf das Auto nicht sehr geachtet. Das Ergebnis war der baldige Motorschaden! Hätte ich diesen Check in der Werkstatt nicht gemacht bzw. mir eine Werkstatt in Sydney gesucht, die sich nicht mit Geländewagen auskennt, hätte ich wohl die Katze im Sack gekauft. Von daher hat sich jeder der $180 gelohnt! Die ARB Werkstatt in Sydney hat einen super Job gemacht. Die Jungs waren verdammt nett und ich habe nachher noch ein paar Mal mit ihnen telefoniert, da der Werkstattleiter mir noch ein paar Kontakte/Tipps gegeben hat.</p>
<p>Einen weiteren Wagen habe ich in Brisbane gefunden. Der Verkäufer hat einen Check bei einer 4WD Werkstatt gemacht und mir den Bericht per Mail geschickt. Anschließend habe ich in der Werkstatt angerufen und mir das Ergebnis bestätigen lassen. Ebenfalls war viel kaputt: Stoßdämpfer, Motoraufhängung, Achsgelenke, ect. Jedoch waren der Motor und die Karosserie super! Werkstattkosten hätten bei $3.500 gelegen. Dank diesem Wissen konnte ich mit dem Verkäufer über den Verkaufspreis diskutieren und habe den Wagen (mit sehr viel Offroad- sowie Camping-Zubehör) für $5.000 bekommen. Anschließend hat mir ein Hobbymechaniker alles für $500 (+$1.000 für die Teile) heile gemacht.</p>
<p>Warum habe ich den Wagen trotz Reparaturen gekauft? Ganz einfach: Es gibt keinen zwanzig Jahre alten Geländewagen mit 400.000km auf dem Markt, der in einem perfekten Zustand ist. Gibt es ihn doch, ist er einfach nicht bezahlbar! Verspricht der Verkäufer das Goldene vom Himmel, dann stimmt das höchst wahrscheinlich nicht. Irgendeine Tücke gibt es immer. Wichtig ist, dass der Motor super ist. Die Karosserie kann ruhig Beulen haben und Kratzer. Auch Rost (an unwichtigen Stellen), ist ok. Aber technisch muss er gut sein! Dafür ist ein Werkstatt Check unabdingbar. Die Teile wie Stoßdämpfer habe ich dann gerne gewechselt. Denn kaum ein gebrauchter Stoßdämpfer hätte meine Reise überlebt <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Lieber zu Beginn den Wagen in einen super Zustand versetzen, als nachher im Outback liegen zu bleiben! In Sydney ist die Autowerkstatt bezahlbar, überall gibt es Ersatzteile. Aber im Outback? Lieber kein Risiko eingehen&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welchen Geländewagen in Australien kaufen?</title>
		<link>http://www.oz-australien.de/welchen-gelaendewagen-in-australien-kaufen/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 13:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder kommt die gleiche Frage auf: Welchen Geländewagen soll ich nun für Australien kaufen? Auch ich stand am Beginn meiner Reise vor dem selben Problem. Wer hat hier in Deutschland schon groß Erfahrung mit Geländewagen? In den jungen Jahren ist man froh, einen fahrbaren Untersatz zu haben, der mehr als 45PS hat Meine erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt die gleiche Frage auf: Welchen Geländewagen soll ich nun für Australien kaufen? Auch ich stand am Beginn meiner Reise vor dem selben Problem. Wer hat hier in Deutschland schon groß Erfahrung mit Geländewagen? In den jungen Jahren ist man froh, einen fahrbaren Untersatz zu haben, der mehr als 45PS hat <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine erste Überlegung ging &#8211; wie bei vielen anderen auch &#8211; Richtung Jeep und Landrover. Eventuell sogar mit LPG. Ist in Deutschland ja gerade &#8220;hip&#8221; und wird auch in Australien angeboten. Um die Geschichte abzukürzen: Vorsichtshalber habe ich mir in einem australischen 4WD-Forum Rat geholt. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Meine Wünsche/Ideen wurden über den Haufen geschmissen und HEUTE, nachdem ich selber über 30.000km durch Down Under gereist bin, kann ich mehr als glücklich darüber sein!</p>
<p>Aus meiner eigenen Erfahrung raus und auch aus dem, was viele andere (Australier, Deutsche,&#8230;) erlebt haben, gibt es eigentlich <strong>nur zwei </strong><strong>reisetaugliche 4WDs für Australien</strong>: <strong>Toyota Landcruiser oder Nissan Patrol.</strong></p>
<p><strong> </strong>&#8220;Warum?&#8221; mag sich nun der ein oder andere fragen. Es gibt doch viele andere geländegängige 4WDs und tolle große Geländewagen. Warum also nur diese beiden? Die Antwort ist nicht ganz so einfach, aber ich versuche sie ausführlich zu erläutern. Die erste Frage ist doch, wofür der Wagen benötigt wird. Und schon hierbei steht bei jedem Reisenden die Fahrt durch das Outback auf der Wunschliste. Hinzu kommt (spätestens wenn man &#8220;4&#215;4 Luft&#8221; geschnuppert hat) auch der Wunsch nach der ein oder anderen 4WD Tour. Immer wieder steht auch ein Wunsch ganz groß auf der Liste: Cape York!  Was muss der Wagen also mit sich bringen:<span id="more-9"></span></p>
<ul>
<li>sehr groß, (evtl. drin schlafen bzw.  4 Leuten + Gepäck)</li>
<li>super zuverlässig</li>
<li>geländegängig</li>
<li>langlebig</li>
<li>günstig (Preis/Leistung, Wiederverkaufswert,&#8230;)</li>
<li>große Reichweite (=geringer Verbrauch)</li>
<li>gut zu reparieren ( Ersatzteile auch im Outback)</li>
<li>starker Motor</li>
</ul>
<p>Wenn man nun einen Schritt weiter denkt, dann muss man diese Liste auf die vorhandenen Modelle anpassen. Was bieten <strong>gute 4x4s in Australien</strong>:</p>
<ul>
<li>6  Zylinder (stärker/langlebiger als 4 Zylinder Modelle)</li>
<li>Diesel (deutlich weitere Reichweite, günstiger im Outback)</li>
<li>zwei Starrachsen (mehr Bodenfreiheit, deutlich stabiler)</li>
</ul>
<p>Es fallen viele Wagen schnell raus:</p>
<ul>
<li>Was will ich mit einem Geländewagen, für den es keine Ersatzteile im Outback gibt? (z.B. Mitsubishi)</li>
<li>Was will ich mit einem Geländewagen, der unzuverlässig ist? (z.B. Landrover)</li>
<li>Was will ich mit einem Geländewagen, der auf der Straße top ist, aber im Gelände versagt? (z.B. BMW)</li>
<li>Was will ich mit einem Geländewagen ohne Bodenfreiheit? (z.B. 4&#215;4 Vans)</li>
<li>etc&#8230;</li>
</ul>
<p>Natürlich lässt sich jetzt das Für und Wider der einzelnen 4WDs gegeneinander abwägen. Jedoch wird schnell klar, dass eigentlich nur zwei Modelle übrig bleiben: Nissan Patrol und Toyota Landcruiser. Und &#8211; um das Ganze noch komplizierter zu machen &#8211; auch nicht jedes Modell von denen. Gerade die neuen Modelle sind oft &#8220;weichgespülte&#8221; Geländewagen, die auf der Straße super sind, jedoch im Gelände nichts mehr schaffen. Aber das ist nicht schlimm, denn die neueren Baujahre kosten soviel Geld, dass sie sich eh niemand kaufen würde <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Welche Modelle also bleiben übrig:</p>
<ul>
<li>Nissan Patrol Y60/GQ (baugleich, aber als Benziner:  Ford Maverick)</li>
<li>Toyota Landcruiser, Baureihe J6 (HJ60, HJ61 mit Turbo)</li>
<li>Toyota Landcruiser, Baureihe J7 (Bushcamper, Troopcarrier,&#8230;)</li>
<li>Toyota Landcruiser, Baureihe J8 (HJ80, HDJ80)</li>
</ul>
<p>Ja, einige reisen auch im uralten Landcruiser J4. Das macht auch bestimmt eine Menge Spaß! Doch ohne Servolenkung, Klimaanlage, mit schwächeren Motoren und hohen Preisen (für gute Modelle), halte ich den Wagen für nur bedingt geeignet. Ab der Landcruiser J9, J10,J12,&#8230; Baureihe verfügen die 4WDs nur noch über eine Starrachse hinten und dafür über Einzelradaufhängung vorne. Für die Straße top, für das Gelände flop! Aus diesem Grund meiner Meinung nach nicht für eine lange Reise durch Australien geeignet!</p>
<p>Was also spricht noch für Landcruiser und Patrol? Auf meiner Reise bin ich <strong>im Outback</strong> nur folgenden Wagen begegnet:</p>
<ul>
<li>50% Landcruiser</li>
<li>35% Nissan Patrol</li>
<li>10% weiteren Toyotas/Nissans</li>
<li>5% irgendein &#8220;Müll&#8221;</li>
</ul>
<p>Jeder darf sich die folgenden Fragen selber beantworten: Für welche Geländewagen halten Mechaniker im Outback Ersatzteile bereit? Mit welchen 4WDs kennen sich Mechaniker im Outback aus? Doch oft schafft man es nicht mal bis zu einer Werkstatt und es kommen andere Reisende vorbei. Auch hier gelten die gleichen Fragen! Welche Teile haben sie dabei und womit kennen sie sich aus?</p>
<p>Ein toller Wagen ist ohne Zweifel auch der Landrover Defender (alle anderen Landrover sind auch nur &#8220;weichgespülte&#8221; 4x4s). Warum also nicht den nehmen? Nun, Landrover kommt aus England. Und Engländer bauen keine zuverlässigen Autos <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Außerdem kommen die oben gestellten Fragen hinzu und da fällt der Defender schnell raus. Des Weiteren verfügt er bei weitem nicht über so einen tollen/starken Motor wie die Toyotas! Denn wer einmal einen 4.0 oder 4.5 Liter Diesel gefahren ist (womöglich noch mit Turboaufladung), der will nur ungern auf einen 2.5 oder 2.7tdi zurückgreifen <img src='http://www.oz-australien.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wie gesagt: Unzuverlässigkeit und mangelnde Ersatzteilversorgung reichen als KO-Kriterium eigentlich schon aus.</p>
<p>Auch Mitsubishi  Mitsubishi Pajero, Holden (Opel) Jackaroo, Grand Cherokee, etc. fallen alle aus dem Raster raus. Sie sind toll zum angeben in der City und auch bestimmt nicht die schlechtesten im Gelände. Aber halt für das Wochenende, wenn die Werkstatt und der Wohnort in Reichweite ist! Nicht für lange Touren abseits von der Zivilisation!</p>
<p>Reicht es nun einfach einen Toyota Landcruiser oder Nissan Patrol zu kaufen? Und schon kann die Reise los gehen? NEIN! Wäre das nicht auch zu leicht? Denn auch hier muss genau geschaut werden, dass der Wagen Offroad und Outback tauglich ist. Entweder also gleich &#8220;fertig&#8221; kaufen oder selber ausrüsten. Was genau der Geländewagen für Australien alles haben muss, dazu berichte ich bald mehr.</p>
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		<title>Quer durch Australien</title>
		<link>http://www.oz-australien.de/quer-durch-australien/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 12:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Reise durch das wunderschöne Land &#8220;Down Under&#8221; lässt sich nur mit einem Geländewagen bewerkstelligen. Wie sonst kann man die schönsten Plätze, die beeindruckende Natur und das wahre Australien sehen? Natürlich ist es eine Preisfrage. Mit einem uralten Bulli schafft man es auch Australien zu umrunden &#8211; auf den wenigen Asphaltstraßen wohlgemerkt. Doch was bringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reise durch das wunderschöne Land &#8220;Down Under&#8221; lässt sich nur mit einem Geländewagen bewerkstelligen. Wie sonst kann man die schönsten Plätze, die beeindruckende Natur und das wahre Australien sehen? Natürlich ist es eine Preisfrage. Mit einem uralten Bulli schafft man es auch Australien zu umrunden &#8211; auf den wenigen Asphaltstraßen wohlgemerkt. Doch was bringen einem diese vielen Kilometer auf dem Tacho, wenn die Straßen oft über Stunden super langweilig sind? Was habe ich davon, wenn ich nachher bei Freunden und Familie mit &#8220;einem Jahr Australien&#8221; punkten kann, aber das echte Australien überhaupt nicht gesehen habe?</p>
<p>Für Australien gibt es nur eine richtige Art zu reisen: Im Geländewagen! Nur so kann man frei sein und das machen, was man möchte.  Die Reise im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allradantrieb">4WD</a> (Four-wheel drive = 4&#215;4: Four by four) ist typisch für Australien. Abseits der Touristenrouten trifft man in Motels oder auf den Campingplätzen nur noch Australier, die selber auf der Reise sind, ihr bezauberndes Australien zu entdecken. So lernt man nicht nur das Land von einer besonderen Seite kennen, sondern kommt nach problemlos in Kontakt mit den Einheimischen. Besser geht es doch nicht!</p>
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